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Berlin Brandenburg Air Study (BEAR)

Herzlich willkommen auf der Seite der Berlin Brandenburg Air Study (BEAR), einer Studie der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Eltern und Erziehungsberechtigte finden hier alle wichtigen Informationen über die Studie, zur Teilnahme, die durchgeführten Untersuchungen und können das BEAR-Team sowie unsere Partner kennen lernen. In der Rubrik 'Aktuelles' finden Sie Informationen über den Stand und Fortschritt der Studie.

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Wissenschaftlicher Hintergrund

 

In der Berlin-Brandenburg Air Study (BEAR-Studie) werden die Auswirkungen der Luftqualität auf die körperliche und geistige Gesundheit von Kindern untersucht. Wichtige Eigenschaften der Luftqualität sind Konzentrationen an Fein- bzw. Ultrafeinstäuben, die z.B. in großen Mengen durch Straßenverkehr, Industrie oder durch den Flugbetrieb entstehen. Toxikologische Studien zeigen, dass insbesondere Ultrafeinstäube (UFP) schädigende Effekte auf die Lungen- und die Herz-Kreislaufgesundheit sowie die kognitive Leistungsfähigkeit haben.

In der BEAR-Studie wird untersucht, ob die Effekte, die im Labor nachgewiesen wurden, bei den Kindern ebenfalls zu erkennen sind. Dafür werden in den kommenden 2-3 Jahren bis zu 800 Kinder im Alter von 6-12 Jahren aus der Region Berlin-Brandenburg wiederholt umfassend gesundheitlich und bzgl. ihrer kognitiven Entwicklung untersucht. Parallel werden an verschiedenen Messstationen in Berlin und Brandenburg, unter anderem im Rahmen des vom Umweltbundesamt geförderten Projektes „Ultrafeinstaubbelastung durch Flughäfen in Berlin“ (UltraFLEB), UFP und andere Luftschadstoffe gemessen. Außerdem wird die Luftqualität mit Modellrechnungen für das gesamte Studiengebiet bestimmt. Die Daten des UltraFLEB Projekts werden der BEAR Studie zur Verfügung gestellt, um eine genaue Darstellung der UFP- und Luftschadstoffbelastung der entsprechenden Regionen in Berlin und Brandenburg abzubilden. In den anschließenden Analysen wird geprüft, ob die Gesundheit der Kinder durch die Unterschiede in der Luftqualität beeinflusst wird.

Hier können Sie einen Beitrag der ARD-Sendung „W wie Wissen“ zu Ultrafeinstaub anschauen, in dem auch die BEAR-Studie beschrieben wird.